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Zitat von chatti
Klar werde wir nicht alle Probeleme mit dem Jugendschutz aus der Welt schaffen können, aber wenn der Jugendschutz rigoroser durchgesetzt wird, können wir dei Anzahl der Jugendliche, die Alkohol mißbrauchen eben viellciht senken. Wenn das passiert, kann man getrost eine Legalisierung diskutieren, weil die Jugend eben eher wirklich geschüzt wird, als im Moment.
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Nur beißt sich da meiner Ansicht die Katze in den Schwanz....was wird wohl passieren, wenn mittels staatlicher Zwangsmaßnahmen der Jugendschutz besser durchgesetzt wird? Wohin und zu wlechen Stoffen werden die Jugendlichenb wohl ausweichen und wie wird dieses Ausweichen von der Politik, von Prohibitionisten interpretiert werden?
Der beste Jugendschutz ist immer noch der, wo das "zuschützende Objekt" selber die Erkenntnis erlangt, daß eine bestimmte Verhaltensweise nicht gut für einen ist, kurz gesagt Selbsterkenntnis ist der beste Jugendschutz.
Anstatt nachzudenken, mit welchen Maßnahmen man den Schutz rigoroser durchsetzen kann, wäre es angebracht mal über die Gründe für das Verhalten von Jugendlichen nachzudenken.
Warum machen die das "Komasaufen", warum knallen sich die Leute vor der Schule, in den Pausen mit legalen und illegalen Drogen zu usw.?
Diese Fragen vermisse ich bei den ganzen Berichten, sei es Stern, Spiegel oder Focus (der immerhin ein kleines Streiflicht auf den Alkohol geworfen hat).
Stattdessen werden Einzelschicksale (so schlimm sie auch sein mögen) zitiert und daraus die Argumente für das Verbot "geschmiedet"
Wenn man einen Bericht im TV sieht, der über den glorreichen Einfall des 8-stufigen Gymnasium geht und so ganz neben bei erwähnt wird, das ein Mensch mit 12 Jahren um 7 Uhr das Haus verläßt, erst um 17 Uhr wieder nach Hause kommt und dann noch bis mindestens 20 Uhr bei den Hausaufgaben sitzt oder wenn eine Geschichtslehrerin sagt, die einzige Änderung am Lehrplan zur Geschichte im Vergleich zum "normalen" Gymnasium ist die Verwendung eienr kleineren Schrift, dann muß man sich nicht wundern, wenn es viele Kids gibt, die sich die Birne zudröhnen, um dem Streß zu entfliehen oder weil sie mit dem ganzen Scheiß nicht mehr fertig werden.
Und in dieser Hinsicht ist der rigoros durchgesetzte Jugendschutz soviel wert wie Klopapier.
Wie sagte eine Mutter es so schön im TV: Ihr Sohn fische sehr gerne, nur müsse das bei dieser neuen Schulform hinten anstehen, da es viel öfter Nachmittagsunterricht geben würde.
Nun diese Aussage hört sich nicht schlimm an, nur es sei die Frage erlaubt, was das "Fischen" für den Sohn wohl bedeutet; könnte es sein, daß es für ihn (auch wenn er das selber noch nicht erkennen wird) eine Art Ausgleich, Entspannung vom Streß, vom Alltag darstellt. Desweiteren sei dann auch die Frage erlaubt, wie wird dieser Sohn wohl reagieren wenn er diese "Erhohlung" nicht mehr bekommt; klar die meisten werden es irgendwie (Vandalisums?? oder sozial verträglicher (saufen??)) kompensieren, aber einige werden dann auch halt ihre Flucht in die Sucht antreten.
Das was sich nun da geschreiben habe ist nur ein Aspekt, der ganzen Grundproblematik; es gibt noch sehr viele andere, sei es daß langsam aber sicher die soziale Kompetenz, der soziale Umgang miteinander auf der Strecke bleibt oder das in unserer Gesellschaft fast nur noch die Ellenbogen zählen.
Zudem was kann man von einer Gesellschaft erwarten beid er alles auf Leistung (u. weniger Schadstoffe ;ein joke) getrimmt worden ist, faür das ein kleines Pillchen, hier ein Tablettchen und mal ne Line Koks. Wer glaubt da noch, daß die Kids da zurück stehen?
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Zitat von sksm
Ich möchte, wenn auch nur mündlich überliefert und ich im Web nichts darüber gefunden habe, Euch den Gedanken weiterspinnen lassen, was gewesen wäre, wenn der (angebliche) Vorschlag in die Tat umgesetzt worden wäre, Anfang der sechziger Jahre den Besitz von Alkohol Genehmigungspflichtig zu machen. Der Konsum von Alkohol hätte dann nur in den dafür vorgesehen Schankräumen erfolgen dürfen.....
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Es wäre ein ähnlicher Schwarzmarkt (wenn nicht noch viel schlimmer) entstanden, wie für die anderen illegalen Drogen auch. Oder es wäre zum Volksaufstand gekommen, wenn z.B. Bier auch darunter gefallen wäre.
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stehen dann nämlich Grosskonzerne mit Vorsitzenden, Aufsichtsräten, Marketing und Vetriebsstragegen, Kommunikations- und Werbefachleute dahinter und dann geht es nicht mehr darum, Dich zu befriedigen, sonder das Du deren Geldbörsen füllst.
Die haben dann andere Möglichkeiten Dich zum Kauf ihres Produktes zu animieren, die Qualität ist nur noch Nebensache, deren Motivation ist und bleibt die Gewinnmaximierung.
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Legalisierung kann auch heißen, daß der Besitz (ab einem gewissen Alter), der Erwerb legal werden, es verbindliche Regeln dafür gibt.
Beim Verkauf und beim Anbau, kann ohne Probleme dafür gesorgt werden, daß es keine Lobbies gibt, indem z.B. die Menge beschränkt wird oder es der Staat macht.
Auch wenn ich mich wiederhole bedeutet eine für mich eine Legalisierung, daß man mal probiert ob es einen sozialverträglichen Gebrauch von diversen Substanzen gibt, er bedeutet nicht die totale Freigabe und Vermarktung durch jeden.
bombjack