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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : 176 Stunden im Monat arbeiten rechtens?



NB1234
30.06.2011, 20:11
Hallo,

hoffentlich kann mir hier jemand helfen, ich suche schon einige Zeit im Internet aber leider kann ich nichts finden.

Also ich arbeite schon seit 2 Jahren in einer Firma in der mein Chef jeden Monat mit 176 Stunden rechnet.

Mein Gedanke:

176 X 12 = 2112
254 Arbeitstage 2011, 254 X 8 = 2032 Stunden

das heißt das ich jedes Jahr ca. 80 Stunden minus mache. Ich wollte wissen ob man mit 176 Stunden rechnen darf, irgendwie verstehe ich diese Rechnung nicht. Vorher hatte ich einen festen Stundenlohn und jetzt bekomme ich Festlohn.

Also muss ich mindestens jeden zweiten Samstag arbeiten um am Jahresende nicht im minus zu stehen?
Ich komme auf keine für mich logische Lösung und hoffe hier kann mir jemand helfen.

Vielen Dank schon einmal im Voraus, bin für jede Hilfe dankbar.

MfG

NB1234

manshadow
30.06.2011, 20:29
Ich kann Ihnen nicht folgen...

176 Stunden im Monat entspricht einer 40,5 Stunden-Woche. Erscheint also vollkommen normal.
Wo ist das Problem ?

Ihr Fehler liegt darin, dass Sie die Stundenzahl aufs Jahr hochrechnen und dann mit Tagen vergleichen. Das ist falsch. Von Ihnen werden keine 2112 Stunden im Jahr gefordert, sondern 176 Stunden im Monat, dies entspricht einer 40,5 Stunden-Woche.

Das einzig verwunderliche ist, warum Sie da schon 2 Jahre arbeiten und dies erst jetzt hinterfragen.

Silent Bob
30.06.2011, 20:46
Was ist denn vertraglich als wöchentliche oder monatliche Stundenzahl, die zu erbringen ist, vereinbart?

rechne mit schelte
30.06.2011, 20:50
Hört sich für mich nach einer Rechnung für eine 6-Tage-Woche an (hatte ähnliche Werte, als ich im Krankenhaus tätig war). Haben Sie bei Ihrer Überschlagsrechnung Urlaub mit einbezogen?

In welchem Bereich sind Sie tätig? Was steht im Arbeitsvertrag?

Ansonsten wie Brainbug: Warum fällt das erst nach 2 Jahren auf?

Schöne Grüße
RmS

NB1234
30.06.2011, 21:09
Danke euch für die schnellen Antworten.

Also ich war froh erstmal arbeit zu haben deswegen war mir die erste Zeit egal was ich verdiene bzw. wie meine Stunden gerechnet werden.
In meinem Vertrag ist eine 40 Stunden Woche vereinbart und ich bin als Lagererbeiter tätig. Also irgendwie verstehe ich das nicht, das heißt also, das die Stunden falsch berechnet werden da ich nur eine 40 Stunden Woche habe?

MfG

Silent Bob
30.06.2011, 21:29
Wenn man pauschal 22 Arbeitstage pro Monat rechnet, käme man auf 176h.

Es gibt je nach Zweck unterschiedliche Berechnungsmethoden, nicht unüblich sind bei 40h / Woche 173,333 / Monat.

Hast Du denn irgendwo ein Stundenkonto, auf dem jetzt Minusstunden verzeichnet sind?

Ist vertraglich etwas zu Mehrabreit / Überstunden vereinbart?

manshadow
30.06.2011, 21:33
das heißt also, das die Stunden falsch berechnet werden da ich nur eine 40 Stunden Woche habe?

Eine 40 Stunden-Woche entspricht 174 Stunden im Monat

Man berechnet das so, dass man einen Monat mit 4,35 Wochen betrachtet (365 Tage / 12 / 7 oder auch 261 Tage / 12 / 5)
Gut möglich, dass Ihr Chef mit 4,4 rechnet, dann passt das auch mit 176 Stunden.

Wollen Sie sich ernsthaft wegen 2 Stunden / Monat mit Ihrem Arbeitgeber anlegen ?

Das eigentliche Problem verstehe ich leider noch immer nicht.

Der Laminator
30.06.2011, 21:45
Es kommt als Erstes auf den genauen Text im Arbeitsvertrag zur Arbeitszeit und der dafür zu zahlenden Vergütung an.
Dann stellt sich die Frage, ob in "Ihrem" Betrieb ein Tarifvertrag gilt, evtl. auch allgemeinverbindlich, der einzuhalten wäre. Das könnte Ihnen die zuständige Gewerkschaft sagen.

176 Stunden entsprechen 22 Arbeitstagen bei acht Stunden täglicher Arbeit pro Monat. Nun gibt es eine Reihe von Monaten, die weniger als 22 Arbeitstage haben.
Etwa, weil nicht nur vier, sondern bis zu fünf Wochenenden auf den Monat fallen oder weil Feiertage auf einen Werktag fallen.
Sehr selten sind Monate mit 23 Arbeitstagen.
Erwartet Ihr Chef in diesen Monaten auch "nur" 176 Stunden?

Der Laminator

NB1234
30.06.2011, 21:51
@ Silent Bob,

also bei uns gibt es ein Jahresarbeitszeitkonto. Ich habe jetzt im Juni und einen anderen Monat Minusstunden. Im Juni wegen den Feiertagen. Die Überstunden werden am Ende des Jahres zusammen gerechnet und entweder abgefeiert oder ausgezahlt. Wenn ich mir die Stunden auszahlen lasse, bekomme ich auch keine 25% zuschlag für die Monate in denen ich mehr als 10 Überstunden mache. In meiner alten Firma gab es ab 10 Überstunden im Monat 25% aufschlag für die Überstunden.

@ Manshadow

ich habe das gefühl, dass mein Chef am Jahres ende die Stunden falsch rechnet.

Sagen wir mal ich mache jeden Monat 200 Stunden, dann rechnet mein Chef

12 X 200 = 2400
12 X 176 = 2112

2400-2112= 288

Dann hätte ich laut seiner rechnung 288 Überstunden. Aber es ist ja in einem Feiertagreichen Monat nicht möglich 176 Stunden zu machen. Diese Art von Stundenrechnung ist mir völlig fremd und nicht schlüssig. Ich muss ja an manchen Samstagen arbeiten damit ich nicht ins minus komme!

Silent Bob
30.06.2011, 21:53
Die Feiertage, sofern Arbeitstage, müssen selbstverständlich mit dem entsprechenden Durchschnitt berechnet werden, Minus durch Feiertage geht quasi nicht.

Hast Du denn schon mal Deinen Chef gefragt, wieso er bei 40h/Woche auf 176h im Monat kommt? Lasse es Dir doch mal vorrechnen.

Der Laminator
30.06.2011, 22:23
also bei uns gibt es ein Jahresarbeitszeitkonto.
.....
In meiner alten Firma gab es ab 10 Überstunden im Monat 25% aufschlag für die Überstunden.

Auf welcher Basis sind Arbeitszeit, Entgelt und Mehrarbeitsvergütung denn überhaupt geregelt?
Gibt es einen Betriebsrat, der eine Betriebsvereinbarung zur Jahresarbeitszeit geregelt hat?
Gilt ein Tarifvertrag?
Was steht im Arbeitsvertrag?

Nur wenn man das kennt, kann man überhaupt Abweichungen von den Regelungen feststellen.

Der Laminator

Silfer
01.07.2011, 09:51
Wie meine Vorredner schon geschrieben haben:

Fakt ist was im Arbeitsvertrag oder im Tarifvertrag steht.

Zu den 25%:

Sollte dies ebenfalls vertraglich geregelt sein, so muss er die 25% bezahlen. Egal ob abgefeiert oder ausbezahlt wird. Den alles was über die vertraglich geregelte Arbeitszeit geht ist Mehrarbeit und auch so zu bewerten.

Gruss Silfer

Achiles
01.07.2011, 15:22
@
ich habe das gefühl, dass mein Chef am Jahres ende die Stunden falsch rechnet.


Hallo,
wieso werden die Stunden erst am Jahresende berechnet ?
Sie erhalten doch jeden Monat eine Lohn-/Gehaltsabrechnung aus der die geleisteten Stunden hervorgehen oder nicht ?

Gruß
Achiles

NB1234
01.07.2011, 22:15
@ laminator


Erwartet Ihr Chef in diesen Monaten auch "nur" 176 Stunden?

Ja, dass ist ja das was ich nicht verstehe. Egal ob ich jeden Tag arbeite oder nicht, ich habe fast immer in 6 Monaten minus Stunden.


Auf welcher Basis sind Arbeitszeit, Entgelt und Mehrarbeitsvergütung denn überhaupt geregelt?
Gibt es einen Betriebsrat, der eine Betriebsvereinbarung zur Jahresarbeitszeit geregelt hat?
Gilt ein Tarifvertrag?
Was steht im Arbeitsvertrag?


Ich habe einen Festlohn. Im Arbeitsvertrag steht wortwörtlich:"Die wöchentliche Arbeitszeit beträgt 40 Stunden. Mehrarbeitsstunden werden im Laufe des Geschäftsjahres über ein Jahresarbeitszeitkonto kompensiert."

@ Silent Bob


Hast Du denn schon mal Deinen Chef gefragt, wieso er bei 40h/Woche auf 176h im Monat kommt? Lasse es Dir doch mal vorrechnen.

Ja habe ich. Mir hat er gesagt, das er so die Feiertage und die kürzeren Monate ausgleicht.

@ Achiles


wieso werden die Stunden erst am Jahresende berechnet ?
Sie erhalten doch jeden Monat eine Lohn-/Gehaltsabrechnung aus der die geleisteten Stunden hervorgehen oder nicht

Ja eine Gehaltsabrechnung bekomme ich aber es stehen nicht die geleisteten Stunden drin (Festlohn)

Danke für die Zahlreichen Antworten von euch!!!

MfG

Rene
02.07.2011, 20:03
Ich habe einen Festlohn. Im Arbeitsvertrag steht wortwörtlich:"Die wöchentliche Arbeitszeit beträgt 40 Stunden. Mehrarbeitsstunden werden im Laufe des Geschäftsjahres über ein Jahresarbeitszeitkonto kompensiert."

Na ob diese Regelung hier so rechtens ist? Wie auch immer die Monatsarbeitszeit braucht Sie nicht zu interessieren. Sie haben in der Woche 40 Stunden zu arbeiten und was mehr gemacht wird sind Überstunden. Feiertage Urlaub ect. gelten als normale Arbeitstage. Minusstunden dürften, wenn nicht selbst verschuldet, hier nicht zusammenkommen.

NB1234
28.09.2011, 20:49
Hallo,

da ich immernoch zu keiner lösung gekommen bin, möchte ich diesen Thread erneut ins Gespräch bringen. Ich hatte ein Gespräch mit meinem Chef und er sagt, dass alles mit rechten dingen zu geht. Mit dem Satz endete auch das Gespräch und er war auch ziemlich sauer. Deshalb wurde mein Misstrauen noch mehr geweckt.

So hat er es mir vorgerechnet.

Januar 176 / 228 = +52
Februar 176 / 116 = -60
März 176 / 189,5 = +13
April 176 / 166= -10
Mai 176 / 167= -9
Juni 176 / 164= -12
Juli 176 / 181,5= +5,5
August 176 / 185,5= +9,5
Septemper 176/ 220= +44 (Schätzwert)
Oktober 176 / 160= -16 ( Schätzwert)
November 176 / 176= 0 ( Schätzwert )
Dezember 176 / 168 = -8 (Schätzwert )

entsprechen +8 Stunden, das wären die Überstunden. ( Die letzten monate habe wir als Bsp. vorgerechnet, damit er es mir erklären kann, werden bestimmt mehr Stunden).

Irgendetwas stimmt da doch nicht. Ich kenne auch niemanden der so einen Arbeitsvertrag hätte.

Was ist denn an der rechnung Arbeitstage und Monatssoll falsch?

176 X 12 = 2112 Stunden im Monat
254 X 8 = 2032 Arbeitstage im Jahr

sind ja 80 Stunden minus, für die ich nichts kann.

wieso kann man das so nicht rechnen?

Ich habe ja nur eine 40 Stundenwoche, wie ich ja schon einmal erwähnt habe.

Also muss ich an manchen Samstagen auch arbeiten um keine Minusstunden zu machen.

Ich bedanke mich im voraus schon einmal für eure Hilfe und hoffe, dass ich jetzt zu einer Lösung komme

MfG

Achiles
28.09.2011, 21:23
176 X 12 = 2112 Stunden im Monat
254 X 8 = 2032 Arbeitstage im Jahr

sind ja 80 Stunden minus, für die ich nichts kann.


???????????????
Hat das Kalenderjahr nicht nur 365 Tage ?(Schaltjahr ausgenommen)


Eine 40 Stunden-Woche entspricht 174 Stunden im Monat

??????????????????????

Ich komme beim besten Willen nicht auf diese Stundenzahl !


Ich kann Ihnen nicht folgen...

176 Stunden im Monat entspricht einer 40,5 Stunden-Woche

Auch da kann ich nicht folgen (grübel, grübel)

Gruß
Achiles

NB1234
28.09.2011, 21:45
@ Achiles.

es geht um die Arbeitstage! =254 für das Jahr 2011

manshadow
29.09.2011, 00:21
??????????????????????

Ich komme beim besten Willen nicht auf diese Stundenzahl !

Was ist daran so schwer ?
40 Stunden/Woche x 4,35 = 174 Stunden / Monat




Auch da kann ich nicht folgen (grübel, grübel)


176 / 4,35 = 40,5

ElPlautz
29.09.2011, 08:54
Was ist denn an der rechnung Arbeitstage und Monatssoll falsch?

176 X 12 = 2112 Stunden im Monat
254 X 8 = 2032 Arbeitstage im Jahr

sind ja 80 Stunden minus, für die ich nichts kann.

wieso kann man das so nicht rechnen?

Hier gibt es eine Fehleinschätzung der Arbeitstage: 254 ist schon von Feiertagen bereinigt. 254 gilt für die nordwestlichen Bundesländer + Berlin, da gibt es dann noch 6 Feiertage, macht 260 Tage im Jahr (gilt dann Bundesweit). Geteilt durch 12 macht 21 2/3 Tage pro Monat (im Schnitt). Mal 8 Std pro Arbeitstag macht 173 1/3 pro Monat, wird aufgerundet auf 174. Da wären wir bei manshadows Rechnung: 2 Überstunden pro Monat.

Wenn man allerdings die 21 2/3 Tage aufrundet, kommt man auf 22 X 8 = 176 Std. im Monat ....

Man könnte auch sagen:
176 X 12 = 2112
174 X 12 = 2088
260 X 8 = 2080

d.h.: 8 Überstunden wg. Rundung, 24 Überstunden wg. 176 statt 174 im Monatsschnitt
Macht also 32 Überstunden, die im Jahr wegen (zweifelhafter?) Berechnungsmethoden zu leisten sind.

Andere Rechnung:


Monat A-Tage Gesamtstunden
Januar: 21 x 8 = 168
Februar: 20 x 8 = 160
März: 23 x 8 = 184
April: 21 x 8 = 168
Mai: 22 x 8 = 176
Juni: 22 x 8 = 176
Juli: 21 x 8 = 168
August: 23 x 8 = 184
September: 22 x 8 = 176
Oktober: 21 x 8 = 168
November: 22 x 8 = 176
Dezember: 22 x 8 = 176

Dies wärten in der Gesamtsumme wieder die 2080 Std, ich würde dies als gerechteste Berechnungmethode betrachten und kenne es aus eigener Erfahrung nicht anders.

PS: Wenn ich allerdings wortwörtlich an den 40 Stunden pro Woche hänge:

365 / 7 = 52,143 Wochen pro Jahr, X 40 sind 2086 Stunden im Jahr (6 mehr als die Berechnung über Arbeitstage pro Monat)
Wenn ich die 52,143 wieder auf 53 aufrunde, käme ich auf 2120 Stunden pro Jahr, es geht also noch ungünstiger als die Berechnungsart des AG ...
Wenn ich dann noch sage, 2120 Std sind 176 2/3 Stunden pro Monat, also müssen die aufgerundet werden auf 177, dann bin ich schlussendlich bei 2124, das sind 44 mehr als man mit einer normale 5-Tage Woche im Jahr arbeitet, man muss also 5,5 Samstage zuarbeiten, nur wenn man bei der Berechnung geschickt rundet ...

manshadow
29.09.2011, 09:12
365 / 7 = 52,143 Wochen pro Jahr...
Daher der Faktor 4,35. Der kommt im Übrigen nicht von mir, sondern ist allgemein be- und anerkannt.

NB1234
30.09.2011, 19:02
Hallo,

danke für die vielen hilfreichen Antworten. Mir ist aufgefallen, dass mein Chef mir die Feiertage nicht bezahlt. Ist er nicht dazu gesetzlich verpflichtet?

MfG

manshadow
30.09.2011, 23:07
In wiefern nicht bezahlt ? Werden die Feiertage mit dem Arbeitszeitkonto verrechnet ?
Beziehen Sie Lohn oder Gehalt ?

Siehe auch hier (http://www.forum.jurathek.de/showthread.php?t=411&p=3147&viewfull=1#post3147)

NB1234
01.10.2011, 10:32
@ manshadow

ich bekomme einen Festlohn. Und die feiertage werden nicht mitgerechnet somit hatte ich z.B im April 166 Stunden.
19X8 Stunden = 152 Stunden und
1X4 Stunden = 4 Samstag
5X2 Stunden= 10 Überstunden
= 166 Stunden

Karfreitag und Ostermontag wurden nicht mit dazu gerechnet, somit hatte ich im April 10 Minusstunden.
Für die Feiertage müsste er mir doch eigentlich noch 16 Stunden dazu rechnen oder nicht. Feiertage müssen bezahlt werden soweit ich weiß.

So war es jedenfalls in meiner alten Firma.

und danke für die Tatkräftige Unterstützung.

MfG

manshadow
01.10.2011, 11:14
Karfreitag und Ostermontag wurden nicht mit dazu gerechnet, somit hatte ich im April 10 Minusstunden.
das ist nicht statthaft. auf diese Weise würden Überstunden / Mehrarbeit unzulässigerweise mit Feiertagen und auch mit Krankheitstagen verrechnet. Im Ergebnis hieße das, dass der AG sich das Gehalt für diese Tage spart. und das darf er nicht.
siehe § 2 EntgFG (http://www.gesetze-im-internet.de/bundesrecht/entgfg/gesamt.pdf)


Für die Feiertage müsste er mir doch eigentlich noch 16 Stunden dazu rechnen oder nicht. Feiertage müssen bezahlt werden soweit ich weiß.

so ist das. siehe ebenfalls im EntgFG (http://www.gesetze-im-internet.de/bundesrecht/entgfg/gesamt.pdf)

NB1234
02.10.2011, 18:21
Hallo,

da ich anscheinend mit meinen Stunden sowieso nicht hinkomme,bin ich am überlegen, gar keine Überstunden mehr zu machen. Wenn ich jeden Tag pünktlich zur Arbeit komme, dürfte ich am Jahresende kein Minus stehen haben? Z.B. für dieses Jahr sehen die Arbeitstage wie folgt aus:

Januar 168 / -8
Febrauer 160 / -16
März 184 / +8
April 152 / -24
Mai 176 / +-0
Juni 160 / -16
Juli 168 / -8
August 184 / +8
September 176 /+-0
Oktober 160 / -16
November 176 / +-0
Dezember 168 / -8

das wären -80 Stunden. Da ich jetzt weiß, dass er mir die Feiertage bezahlen muss, muss ich noch 48 Stunden für 6 Feiertage dazu zählen, bleiben also trotzdem noch -32 Stunden.
Also hätte ich 32 Minusstunden, wenn ich keine Überstunden machen würde und auch an keinen Samstag arbeiten würde?
Ist diese Rechnung richtig? Wieso bekommt man denn Minusstunden, obwohl man jeden Tag pünktlich zur Arbeit geht?

MfG

Der Laminator
02.10.2011, 21:28
ich bekomme einen Festlohn

Mit dem "Festlohn" sind die regulären Arbeitsstunden pro Monat bezahlt.
Hat ein Monat mehr als 22 Arbeitstage = 176 Stunden, dann bekommen Sie deswegen nicht mehr Geld.
Hat ein Monat weniger als 22 Arbeitstage, Sie sind aber an jedem Tag regulär zur Arbeit gegangen, haben Urlaub gehabt oder waren krank gemeldet, dann steht Ihnen trotzdem das vereinbarte Entgelt in voller Höhe zu.

Ihr Chef "betuppt" Sie. Wehren Sie sich oder suchen Sie sich einen anderen Arbeitsplatz.

Der Laminator

NB1234
02.10.2011, 21:46
Hi,

@ Laminator

danke für die Antwort.

Das ist soweit alles klar. Nur am Jahresende, wenn das Jahresarbeitszeitkonto ausgeglichen wird, würde ich 32 Minusstunden haben. Diese Stunden werden dann von meinem Januar Lohn abgezogen. So geht das jedes Jahr. Obwohl ich immer Pünktlich bei der arbeit war. Ich komme am Jahresende nie ins Plus, wenn ich keine Überstunden mache!!!!! Dann kann ja irgendetwas nicht stimmen!!!

MfG

NB1234
04.10.2011, 16:56
Hallo,

darf mein Chef denn diese Stunden überhaupt dann als Minus werten? Fallen diese am Jahresende weg,da ich ja kein mal gefehlt habe?

MfG

Devil67
05.10.2011, 09:35
Das ist das Problem des Arbeitgebers, wenn er nicht die vereinbarte Arbeitszeit abruft muss er die Stunden trotzdem zahlen. Da hilft in meinen Augen nur Dienstpläne sichern, selber nachrechnen und mit Chef klären bzw vor Gericht klären lassen.

NB1234
06.10.2011, 20:01
Hi,

danke für die Antwort Devil67.

Aber was wäre denn die richtige vorgehensweise bei so einem Fall? Was passier denn mit diesen Stunden, wenn man nach dem Gesetzt handelt?

MfG